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Als eine globale Seuche die Terekan dazu zwingt, ihren Planeten (Venus) zu vernichten und diese in eine Gluthölle zu verwandeln, ist ihre einzige Chance zum Überleben, die Flucht zur Erde.
Dort treffen sie vor 250.000 Jahren ein und begegnen zum ersten Mal den "Inuni", dem Homo Erectus, der den Planeten schon seit Äonen besiedelt und mit diesem in absolutem Einklang lebt. Schnell merken die Terekan, dass ihre hochentwickelte Technik noch lange nicht bedeutet, dass sie selber auch hochentwickelt sind und dass die Inuni sowohl emotional als auch geistig weit fortgeschrittener sind, obwohl sie über keinerlei Technik verfügen und in kleinen Clans durch die Savannen ziehen.

Eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Spezies entsteht. Doch die Terekan haben das "Böse", das ihren Planeten zerstört hat, mit zur Erde gebracht und sind diesem nun nicht nur beinahe hilflos ausgeliefert sondern es besteht auch die Gefahr, dass diese Welt ebenso zerstört wird.
Dieses "Böse" jedoch verehrt die Inuni aufgrund ihrer „Perfektheit“ und sieht die Terekan als das wahre "Böse" an, welche auch diese Welt vernichten werden (seiner korrekten Meinung nach). Lo-Tak tritt auf den Plan, als Träger eines "Dimu-Ru", eines Lichträubers. Eines jener Wesen, die schon auf der Venus versucht haben, die Terekan zu vernichten. Noch immer wissen die Terekan nicht, woher dieser "Lichträuber" gekommen ist und so erschaffen sie sich eine neue Rasse als "Armee gegen die Finsternis".

Sie mischen das Genom der Inuni mit ihrem eigenen Genom und erschaffen so eine "Superrasse", die "Lugal-Ene", den Homo Sapiens. Dieser ist als Einziger in der Lage, dem "Bösen" Widerstand zu leisten. So glauben zumindest die Terekan. Doch dabei haben sie übersehen, dass diese Mischung aus Homo Erectus und Terekan eine zuhöchst brisante Mischung ergibt und zum "wahren Bösen" dieser Welt wird.

Der Kampf der entbrennt, zwischen allen Spezies der Erde, bringt die Menschen an den Rand der Vernichtung. Doch sowohl Terekan als auch "Dimu-Ru" sind sich einig: Der Mensch ist der schlimmste aller Feinde und wird zum Untergang des Homo-Erectus führen. Die Vernichtung der Menschheit ist die einzige Option!

In der Zukunft (2025) finden Archäologen das "Me-Ne-Nak" der Terekan (der Speicherkristall, der all ihr Wissen und ihre Geschichte enthält) in einem Grab und entdeckten die Geschichte der Terekan und ihres Wirkens auf der Erde. Lo-Tak, der nach wie vor nicht besiegt ist (da nur einer die Macht dazu hat, der jedoch die Terekan verlassen hat), tritt erneut auf den Plan und versucht erneut, die Menschheit zu vernichten. Eine globale Seuche entsteht und vernichtet beinahe 90% aller Nachfahren der Lugal-Ene. Und wieder sind die Terekan auf der Seite der Inuni, die sie in den Naturvölkern der Erde erkennen. Diese Nachfahren der Inuni sind immun gegen die Seuche und auch Lo-Tak will sie schützen. Ihm geht es nur darum, die Erde den Inuni zurückzugeben, die der Lugal-Ene all die Jahrtausende ausgebeutet und versklavt hat.

Die Letzte Schlacht um die Erde beginnt, das "Jüngste Gericht". Doch der Ausgang ist sehr überraschend!

 

Protagonisten

 

Die Protagonisten der Reihe gehören vier verschiedenen Spezies an:

  1. Die "Terekan", ein außerirdisches Volk, dass vor 250.000 Jahren auf der Erde eine neue Heimat findet
  2. Die "I-Gu", die genveränderte Arbeiterklasse der Terekan.
  3. Die "Inuni", der zu dieser Zeit auf der Erde beheimatete Homo Erectus
  4. die "Dimu-Ru", ein "Volk" von Geistwesen, das andere Körper besetzen kann.
  5. Die "Lugal-Ene", der von den Terekan auf der Erde gezüchtete Homo Sapiens.

 

Die Hauptcharaktere des ersten Bandes sind folgende Figuren:

 

 

1: Die Terekan

Die Rasse der Terekan wird als überwiegend hominid beschrieben. Soweit die Datengrundlage es zulässt, kann ihre Größe auf ca. 250cm und ihr Gewicht auf ca. 200-250kg geschätzt werden. Sowohl Extremitäten als auch der Thoraxbereich scheinen denen des Homo Sapiens sehr ähnlich, jedoch offensichtlich sehr viel robuster gebaut. Besonders auffällig scheinen der Schädel und besonders das Hinterhaupt zu sein, welches als extrem verlängert beschrieben wird. Den Quellenangaben zufolge kann das Hinterhaupt auf etwa die dreifache Länge des Homo Sapiens kaukasischer Herkunft geschätzt werden. Die Haut scheint tiefschwarz zu sein und keine Behaarung aufzuweisen. Es wurden zumindest keine Textstellen in den Quellen gefunden, die sich auf Behaarung beziehen würden. Die Augen werden als durchgehend schwarz beschrieben, so wie bei Insekten oder nachaktiven Primaten. Vermutlich war diese Rasse daher nachtsichtig. Aufgrund des gewaltigen Schädelvolumens kann von einem sehr großen Gehirn ausgegangen werden, welches sich überproportional zur Körpermasse verhalten dürfte. Es scheinen auch keine Ohrmuscheln ausgeprägt zu sein, sondern lediglich Ohrzugänge am seitlichen Schädel. Dies könnte darauf hin deuten, dass die Terekan keinen erhöhten Bedarf an akustischer Wahrnehmung hatten, was wiederum darauf hindeuten könnte, dass sie auf ihrem Planeten die Nahrungsspitze darstellten und keine natürlichen Feinde hatte. Aus zahlreichen Quellen geht hervor, dass die Terekan über außerordentliche psychokinetische Fähigkeiten verfügten. Ebenso starke telepathische Fähigkeiten werden beschrieben.

Aus den Quellen geht hervor, dass es sich bei den Terekan um eine offensichtlich unsterbliche Rasse handelte, die die Unsterblichkeit durch Genmanipulation erreichte. Das Sozialverhalten der Terekan entsprach den Quellen nach im Großen und Ganzen dem unsrigen, jedoch mit völliger Gleichstellung der Geschlechter. Ihre Gesellschaftsstruktur basierte auf einer direkten Demokratie. Sie werden als eine extrem friedliebende Spezies beschrieben, die jedoch gewaltiges kriegerisches Potential zeigte, wenn es erforderlich war. Ihre Moral wird durchweg als opportunistisch beschrieben und wurde oft den Gegebenheiten angepasst.
Sie kannten offensichtlich das Konzept der zeremoniellen Ehe, sowohl gleichgeschlechtlich als auch getrenntgeschlechtlich.
Ihr Verpaarung folgte keiner genetischen Prämisse, sodass auch Verpaarungen innerhalb der Familie, auch ersten Grades, eher die Norm als die Ausnahme waren. Ihre technischen Fähigkeiten überstiegen die unsrigen bei Weitem und wohl auch ihre sozialen und geistigen Fähigkeiten. Alles in Allem kann man sagen, dass die Rasse der Terekan der unsrigen sehr ähnelte, mit allen Vorteilen und Fehlern, uns jedoch evolutionär wohl um etliche Jahrtausende voraus war.

Die Terekan sind es wohl auch, die für die Göttermythen der Welt verantwortlich sind und waren. Doch sie waren bei Weitem keine Götter, sondern nur ein Volk von Wesen, das die gleichen Schwierigkeiten hatte, wie alle Völker. Doch aufgrund der enormen Überlegenheit, wurden sie bald von den Menschen zu Göttern erhoben und auch als solche verehrt. Doch auch die Terekan selbst hatten einen monotheistischen Göttermythos. Sie glaubten an den „großen Schöpfer“, der das Universum und alles darin erschaffen hatte. Ganz genauso wie die heutigen monotheistischen Religionen, die sich vermutlich alle vom Glauben der Terekan ableiteten. Nur dass unsere Religionen wohl sehr stark von der Anwesenheit der Terekan auf der Erde beeinflusst wurden, sodass es zu Vermischungen zwischen dem Glauben an den „großen Schöpfer“ und „Vergöttlichung“ der Terekan kam, was wir heute in den Heiligen Büchern der Welt finden können. Und laut den Aufzeichnungen der Terekan, glaubt jedes Volk im Universum an den einen großen Schöpfer, der das Universum erschuf. Und laut diesen Aufzeichnungen gibt es unzählige Völker. Alleine in unserer direkten interstellaren Nachbarschaft hunderte. Wir sind wohl nur eine Spezies von ungezählten und offensichtlich sind wir nur Kinder in den Augen der anderen Völker. Doch unsere Eltern haben uns verlassen. Vor nicht allzu langer Zeit, sodass wir nun auf uns selbst gestellt sind. Bereit und fähig, all die Fehler zu machen, die auch die Terekan zu Beginn machten. Doch die Terekan hinterließen das Versprechen, wiederzukehren. Bald.


2: Die I-Gû

Aus den Daten des Speicherkristalles geht hervor, dass die Rasse der I-Gû von den Terekan erschaffen wurde, in dem sie ihr eigenes Genom leicht verändert haben um einen unglaublich robusten und willigen Arbeiter zu erschaffen, der ihnen alle schweren Arbeiten abnahm. Somit sind die I-Gû rein optisch kaum von den Terekan zu unterscheiden, sind diesen jedoch in Kraft und Ausdauer weit überlegen. Im Kampf muss ein solcher I-Gû wohl ein entsetzlicher Gegner gewesen sein. Sie verfügten jedoch scheinbar über keine der gewaltigen geistigen Fähigkeiten der Terekan.

Die I-Gû lebten fast ausschließlich auf der Oberfläche ihres Planeten. Viele dienten jedoch auch in den Himmelsstädten als Arbeitspersonal.
Offenbar waren die I-Gû sehr naturverbunden und verstanden sich ausgezeichnet auf das Überleben in der Natur und sie verstanden es wie kein anderes Volk, mit Stein umzugehen und die wundervollsten Kunstwerke aus selbst dem härtesten Stein zu formen. Angesicht dieser Informationen ist es nicht verwunderlich, dass wir bis heute nicht wussten, wer die alten megalithischen Städte und Stätten errichtet hatte. Es waren offensichtlich jene I-Gû, die zur Erde kamen. Sie hatten die Kraft und auch die Technik, die tonnenschweren Blöcke handzuhaben und mit ihnen die wundervollsten Bauwerke zu erschaffen. Da die I-Gû in späterer Zeit über den gesamten Planeten verstreut waren, haben sie wohl vielen Kulturen bei der Errichtung großer und großartiger Bauwerke geholfen. Sie waren die Baumeister der Steinzeit und wohl auch indirekt die großen Baumeister der Antike. Die Legenden über Riesen, die man weltweit findet, scheinen hier ihren Ursprung zu haben. Diese „Riesen“ waren offensichtlich niemand anderes als das Volk der I-Gû.


3: Die Inuni:

Die ursprüngliche menschliche Bevölkerung dieses Planeten, als die Terekan zur Erde kamen, bestand aus Homo Erectus, der sich selbst „Inu“, Mehrzahl „Inuni“, nannte. Anders als unsere Geschichte es aufzeigt, schienen die Inuni extrem weit fortgeschritten zu sein. Vermutlich sehr viel weiter als wir es heute sind. Durch eine Katastrophe beinahe ausgelöscht, lebten sie offensichtlich danach nur noch als Jäger und Sammler und entsagten jeglicher Technik. So wie ihre direkten Nachfahren heute, zu denen alle Naturvölker, vor allem die San und die Aborigines gehören, auch wenn diese natürlich nicht mehr Homo Erectus, sondern Homo Sapiens sind. Doch ihre Lebensweise ist nach wie vor die Gleiche.
Die Inuni verfügten offenbar über die Gabe, mit anderen Lebewesen telepathisch zu kommunizieren und konnten sie offensichtlich sogar beeinflussen und ihrem Willen unterwerfen. In einer Welt in der man mit gewaltigen Säbelzahnkatzen in einem Gebiet lebte, sicher keine schlechte Fähigkeit!
Diese Fähigkeit der Inuni würde erklären, warum immer wieder von Menschen berichtet wird, die über telepathische Fähigkeiten verfügen. Bislang wurde dies stets in die Kategorie „Parapsychologie“ verbannt. Mit den Inuni als (direkte und/oder indirekte) Vorfahren wäre dies jedoch nicht weiter verwunderlich und plausibel erklärbar.
Die Inuni lebten in kleinen Familien, in Clans zu etwa 30-60 Personen und sie bauten ihre Behausungen genauso, wie es die Naturvölker heute noch tun. Lehmhütten mit einer dornenbewährten Hecke umgeben. Seit die Terekan auf die Inuni stießen, sind 250.000 Jahre vergangen, aber die Inuni haben sich nicht wirklich verändert. Lediglich ihr Gehirnvolumen ist gestiegen und die Schädelform ist etwas runder geworden. Doch in all den Jahrhunderttausenden haben sie keine Technik entwickelt. Es war offenbar schlicht nicht nötig! Dies wirft natürlich kein sonderlich gutes Licht auf uns „zivilisierte Menschen“.
In den Clans herrschte offensichtlich Matriarchat. Die älteste Frau hatte das Sagen. Danach kam der Schamane und alle anderen Mitglieder des Clans waren gleichberechtigt.
Die Inuni kannten keinen Besitz. Allen gehörte all das, was der Clan besaß. Alle Ressourcen wurden so geteilt, wie sie benötigt wurden und die Natur bot ihnen offenbar alles, was sie zum Leben benötigten. Viele der Bräuche der Inuni sind heute noch bei den Naturvölkern und den Indigenen Nord- und Südamerikas zu finden. So scheinen die Indianer Nordamerikas noch über die meisten Mythen und Legenden der Inuni zu verfügen, die seit abertausenden von Generationen mündlich tradiert wurden. Vermutlich waren die Inuni, war der Homo Erectus, der am meist entwickelte Hominide, der je auf diesem Planeten gelebt hat. Der „Homo Sapiens Lugaleniens“, der „weiße Mann“ ist hingegen offenbar eine Rückentwicklung empathischer sowohl auch emotionaler Fähigkeiten zugunsten einer besseren allgemeinen Anpassungsfähigkeit und der stark entwickelten Fähigkeit, abstrakt zu denken. Der „Homo Sapiens Silvestris“, als direkte Weiterentwicklung des Homo Erectus, scheint jedoch ebenso die meisten mentalen Fähigkeiten der Inuni verloren oder verdrängt zu haben, sodass auch hier ein Rückschritt zu beklagen wäre, der vermutlich aber dem direkten und indirekten Einfluss des „weißen Mannes“ geschuldet ist, der die Inuni stets als minderwertig betrachtet hat und es teilweise auch heute noch tut!


4: Die Dimu-Rû:

Trotz aller Hinweise, die ich aus den Aufzeichnungen der Terekan extrahieren konnte, ist mir nach wie vor nicht völlig klar, was die Dimu-Rû sind. Unklar ist auch, ob man sie als eigenständige Lebewesen betrachten kann, oder nur als „dunkles Bewusstsein“, das von einem beliebigen Körper Besitz ergreifen kann. Die Herkunft dieser Wesen scheint nicht unser sichtbares Universum zu sein, sondern eine Dimension, die bei den Terekan „Traumwelt“ genannt wird. Auf diese werde ich an anderer Stelle näher eingehen.

Die Dimu-Rû scheinen normalerweise in jener Traumwelt als reine körperlose Schwingung ohne Bewusstsein zu existieren. Den Erklärungen der Terekan zufolge sind es Schatten unserer eigenen Existenz, unserer Seele, die mit dieser fest verbunden sind. Somit scheint es sich bei unserer Seele um eine duale Wesenheit zu handeln, deren aktiver Teil in der „realen“ Welt in einem Körper verwurzelt ist/wird und einem passivem Teil, der in der sogenannten „Traumwelt“ verbleibt, den die Terekan „Nujû“ nennen. Dabei scheinen Seele und Nujû stets miteinander verbunden, getrennt lediglich durch die beiden verschiedenen Dimensionen von physischer Welt und Traumwelt. Laut der Überlieferung der Terekan kehrt die Seele nach dem Tod des physischen Körpers in diese Traumwelt zurück und speichert alle negativ bewerteten Erlebnisse in diesem Nujû, um unbelastet einen neue Körper annehmen zu können. Dieses Nujû kann offensichtlich als sowas wie der „Mülleimer“ der Seele betrachtet werden, der all das aufnimmt, was die Seele in einem neuen Körper in der Entwicklung hindern würde. Verlässt die Seele nun den Körper, ohne dass dieser stirbt (die Terekan hatten diese Fähigkeit, die wir „Astralreise“ nennen), so tauscht die Seele den Platz mit dem Nujû und gelangt in die Traumwelt.

Das Nujû übernimmt den Körper in dieser Zeit. Offensichtlich war es den Terekan gelungen, eines dieser Nujû aus einem Körper zu extrahieren und es in die reale Welt freizusetzen. Das dabei entstandene Wesen, nannten die Terekan Dimu. Das Verhalten eines solchen Wesens ist dabei scheinbar von den zuvor von der Seele gemachten Erfahrungen abhängig. So kann es sowohl passiv und neutral sein, als auch aktiv und extrem aggressiv.
Das Nujû existiert dabei offensichtlich in einer Art „Nebelform“, dessen Zusammensetzung mir unbekannt ist. Fakt scheint jedoch zu sein, dass dieses Wesen in der Lage ist, in jeden lebenden Körper einzudringen und diesen zu übernehmen und zu steuern. Die Kräfte, die der so entstandene Dimu hat, hingen sehr stark von den Kräften ab, die die Seele hatte, von der der Dimu abgespalten wurde.


5: Die Lugal-Ene:

Aufgrund der Hinweise und der Daten aus dem Kristall kann ich derzeit sagen, dass es auf der Erde zwei Entwicklungen des Homo Sapiens gab: Die Linie der Inuni, des Homo Erectus, und die Linie des Terekan-Erectus-Hybriden.
Fast alle Naturvölker, die heute noch existieren scheinen direkte Nachfahren der Inuni zu sein. Alle anderen, vornehmlich jene, die beschlossen hatten, die Natur zu verlassen und sich dem großen Kreislauf zu entziehen, sind die Nachfahren der Hybriden, die die Terekan vor etwa 250.000 Jahren erschufen. All die Jahrzehnte und Jahrhunderte, in denen sich Darwinisten und Kreationisten einen ideologischen Kampf und die „Wahrheit“ lieferten, waren aus derzeitiger Sicht offenbar völlig absurd und schlicht falsch. Denn BEIDE hatten Recht. Es gab sowohl eine Evolution, welche letztlich den Homo Erectus hervorbrachte, als auch einen Schöpfungsakt, in dem zwei Hybriden erschaffen wurden, von denen all jene abstammen, die nicht zu den sogenannten „Naturvölkern“ gehören, Damû und Aiwa, die wir heute in unserer Mythologie „Adam“ und „Eva“ nennen. Bislang dachten wir, dass dies nicht möglich sei, da nach dem heutigen Stand der Genetik nicht Milliarden Menschen von zwei Individuen abstammen können. Eines der Hauptargumente der Darwinisten gegen die Kreationisten. Doch angesichts der Terekan-Gene, die offensichtlich in der Lage waren, jeden genetischen Defekt automatisch zu reparieren, ist es aus rein wissenschaftlicher Sicht wohl doch durchaus möglich.

Durch die zweimalige Dezimierung des Menschen und somit dessen fast vollständiger Ausrottung, ist der Genpool jedoch immer wieder drastisch reduziert worden, sodass alle heute lebenden Menschen, die von den Hybriden abstammen, Verwandte maximal fünften Grades sind. Und aufgrund der extrem nahen Verwandtschaft der heutigen Menschen, ist es auch fast nicht mehr möglich, dass Verwandte ersten Grades gesunde Kinder zeugen können. Ja selbst Verwandte zweiten Grades haben ein enorm hohes Risiko, genetisch kranke Kinder zu zeugen.
Das war vor der ersten Auslöschung der Menschen offenbar völlig anders, denn angesichts der Daten aus dem Kristall, war es üblich, dass sich auch Verwandte ersten Grades paarten, ohne dass es gesundheitliche Konsequenzen gehabt hätte. Die Terekan dürften dabei ein Vorbild gewesen sein. Dieses Vorbild wurde bis vor kurzem noch praktiziert und auch heute noch paaren sich in vielen Ländern Verwandte zweiten Grades. Aus traditionellen Gründen und mit allen Konsequenzen. Das Erbe der Terekan hat sich bis heute auch kulturell erhalten.

Heute nennen wir alle Menschen auf diesem Planeten „Homo Sapiens Sapiens“. Angesichts der Daten ist dies jedoch nicht länger haltbar. Und daher habe ich für mich beschlossen, den Homo Sapiens neu zu klassifizieren: Die Naturvölker, also die Nachfahren der Inuni, als „Homo Sapiens Silvestris“, H.S.S, und die Nachfahren der Hybriden, also die Nachfahren der Lugal-Ene, als „Homo Sapiens Lugaleniens“, H.S.L. Obwohl beide Völker somit der gleichen Spezies angehören, hat der H.S.L einen (sehr geringen) Anteil an Terekan-DNA. Die optischen Unterschiede des Menschen kaukasischer Prägung zu den Menschen der Naturvölker, sind hauptsächlich klimatisch und evolutionär bedingt, jedoch nur sehr geringfügig genetischer Art. Der offensichtlich destruktive Einfluss der Terekan-Gene hat jedoch beim H.S.L dazu geführt, dass wir unsere Wurzeln schon gleich nach unserer Erschaffung komplett verloren haben. Im Gegensatz zu den Naturvölkern, die, wenn wir sie denn ließen, nach wie vor im Einklang mit ihrer Umwelt leben, so wie einst die Inuni, haben „wir“ uns stark zurückentwickelt. Wir sind nicht mehr Teil der Gemeinschaft dieses Planeten. Wir waren es noch nie, denn wir stammen nicht von hier. Wir sind die wahren Aliens denn wir sind künstliche Wesen, die niemals auf diesem Planeten vorgesehen waren. Und daher sind wir, im Gegensatz zu den Naturvölkern, immer wieder dazu verdammt, unterzugehen.
Durch die Vermischung des H.S.L mit dem H.S.S über die vergangenen Jahrzehntausende wurde jedoch der Einfluss der Terekan-Gene immer schwächer, sodass es heute eine große Anzahl Menschen gibt, die bereit wären, in den Kreislauf des Planeten zurückzukehren. Dies wird jedoch offensichtlich von einigen Wenigen, deren Terekan-Gen-Ausprägung nach wie vor stark ist, immer wieder künstlich unterbunden.
Diese Individuen sorgen auch dafür, dass der destruktive Einfluss der Terekan nicht verschwindet und immer wieder in Kriegen und Vernichtungen Ausdruck findet.

Der Gipfel dieses Einflusses fand sich im dritten Reich, als die verderbten Nazis versuchten, den „wahren Menschen“ heraus zu züchten, den ursprünglichen Lugal-Ene, den „Shum-Kanu“. Sie wollten die inaktiv gewordenen Terekan-Gene wieder aktivieren. Und offensichtlich ist es ihnen auch gelungen, denn die Zerstörungskraft dieser Menschen und der Wille zu Gräueltaten waren immens. So wie einst bei den frühen Terekan. Ob die Nazis von den Terekan wussten, ist mir persönlich nicht bekannt. Aber sie hatten Vermutungen in diese Richtung und sie waren von der Wahrheit nicht weit entfernt. Doch das, was sie als „göttlich“ bezeichneten, war eher genau das Gegenteil und so waren sie Diener der Dunklen und nicht Diener des Lichtes. Möglicherweise stammten die Informationen der Nazis direkt von den Dimu-Rû, die niemals ganz ausgelöscht werden konnten, denn laut den Aufzeichnungen der Terekan konnte Lo-Tak nicht besiegt werden, solange Nir-Ân nicht zur Erde zurückkehrte. Und da Lo-Tak stets die Auslöschung der Lugal-Ene anstrebte, wäre dies eine gute Erklärung für die extreme Destruktivität und Grausamkeit des Nazi-Regimes.

So wie die Terekan die I-Gû zeugten und diese als Arbeitssklaven benutzte, so benutzten wir die Inuni und deren Nachfahren stets als Arbeitssklaven und ermordeten sie zu Aber-Millionen und tun es noch heute. Anders als die Terekan, haben wir jedoch noch nicht gelernt, mit diesem gewaltsamen Erbe umzugehen. Offensichtlich stehen die Gene der Terekan in direkter Konkurrenz mit den denen der Inuni. Ein scheinbar ewiger Kampf, der nicht gewonnen werden kann. Und leider ist es offenbar ein Leichtes, die destruktiven Gene der Terekan zu aktivieren!
Doch die Zeit ist nah, da sich das ändert, denn das dritte Zeitalter des H.S.L neigt sich dem gewaltsamen Ende zu und wieder werden es die Nachfahren der Inuni sein, die überleben.


6: Die Traumwelt:

Die Traumwelt wird sowohl von den Inuni als auch den Terekan als eine Welt beschrieben, die allem zugrunde liegt, was existiert. Alle Objekte im Universum sind in dieser Welt verwurzelt und bestehen aus einer Art Gewebe, das durch unendlich viele Fäden gewoben wird und wurde. Alles, was existiert, ist dieser Logik nach nur ein „Traum“, eine Illusion, die durch Schwingung dieser Fäden hervorgerufen wird und die unser Gehirn als eine Art „virtuelle Simulation“ wahrnimmt und wiedergibt.

Das Interessante daran, ist die Tatsache, dass diese Beschreibung von den Terekan und den Inuni stammt, aber mit den Erkenntnissen unserer eigenen Physik nahezu ident ist. Laut Quanten- und String-Theorie liegt unserer Welt eine eben solche „Traumwelt“ zugrunde, in der Schwingungen das ausmachen, was wir wahrnehmen und sind. Wir haben seit langer Zeit das Wissen, dass alle Materie nur als Schwingung existiert und erst dann für uns „real“ zu existieren beginnt, wenn wir sie beobachten. Das berühmte Doppelspalt-Experiment des vergangenen Jahrhunderts und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen, legen nahe, dass es sich bei diesem Phänomen um eben diese Traumwelt handelt, die von den Terekan und Inuni beschrieben wurde.
Was uns jedoch von unseren Vorfahren stark unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir offensichtlich nicht mehr die geistigen Fähigkeiten haben, diese Traumwelt zu betreten, wahrzunehmen oder sie gar zu manipulieren. Doch angesichts der vielen parapsychologischen Ereignisse weltweit bin ich mir dahingehen nicht so sicher, ob nicht doch der eine oder andere Mensch diese Fähigkeit noch besitzt oder entwickelt hat.

Sollte es uns jedoch gelingen, wieder auf diese Traumwelt zugreifen zu können, wäre dies wohl (mal wieder) das Ende dieser Welt, denn mit dieser Macht könnten wir nicht umgehen. Daher ist es vermutlich nur allzu gut, dass wir noch lange brauchen werden, bis wir dies mithilfe unserer Technik bewerkstelligen können. Doch irgendwann werden wir es wieder schaffen, in diese Traumwelt vorzudringen. Wollen wir hoffen, dass wir es bis dahin gelernt haben, dass wir alle Brüder und Schwestern sind, egal ob unsere Vorfahren nun Inuni oder Lugal-Ene waren!

 

Kategorien: Science Fiction, Science Fantasy, Fantasy, alte Götter, Anunnaki

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